01. März 2010

Stadt muss Raumnot an staatlichen Gymnasien beenden!

Alle Jahre wieder kommt es bei der Einschreibung an den Gymnasien zu unschönen Szenen, weil die Stadt die Zahl der Eingangsklassen an den städtischen Gymnasien auf fünfzig gedeckelt hat und – trotz vorhandener Raumkapazität – alle weiteren Schülerinnen und Schüler abweist.

Der Freistaat will die abgewiesenen Schülerinnen und Schüler an den staatlichen Gymnasien aufnehmen, dort fehlen jedoch die notwendigen Unterrichtsräume. Da die Landeshauptstadt München als Sachaufwandsträgerin dafür zuständig ist, dass ausreichend Unterrichtsräume sowohl an städtischen wie auch an staatlichen Schulen zur Verfügung stehen, müssen die staatlichen Gymnasien dem Bedarf entsprechend ausgestattet werden. Nach Auffassung der CSU-Stadtratsfraktion ist es aber, vor allem für die Schülerinnen und Schüler, das Beste, wenn die Stadt die Räume an städtischen Schulen öffnet.                             Laut Presseberichtserstattung will die Landeshauptstadt München dies jedoch nicht. Deshalb sollen an drei staatlichen Gymnasien Containerklassen aufgestellt werden, aber nicht zum Schuljahresbeginn, sondern erst zum 1. Januar 2011.


Dieses Vorgehen ist völlig unverständlich“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende, Stadtrat Josef Schmid die Aussagen der Stadtverwaltung.„Wo sollen denn die Kinder in den ersten vier Monaten des Schuljahres unterrichtet werden? Es müssen bereits zum Beginn des neuen Schuljahres ausreichend Unterrichtsräume zur Verfügung stehen, damit ein ordnungsgemäßer Unterricht möglich ist und den Mädchen und Buben ein guter Start am Gymnasium gelingt. Wenn Oberbürgermeister Ude und seine rot-grüne Stadtratsmehrheit schon nicht die unsägliche Eingangsklassenbeschränkung an den städtischen Gymnasien zum Wohl der Schülerinnen und Schüler und ihrer Familien aufheben wollen, dann müssen sie aber mindestens dafür sorgen, dass die abgewiesenen Kinder an den staatlichen Gymnasien vernünftige Unterrichtsbedingungen vorfinden. Dieser ideologische Kampf von Rot-Grün gegen den Freistaat darf nicht auf dem Rücken der betroffenen Schülerinnen und Schüler und ihrer Familien ausgetragen werden! Ich habe deshalb heute beantragt, dass die Container bis zum Schuljahresbeginn aufgestellt werden.“

01. März 2010, CSU Fraktion


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